Jeder Huf erzählt seine eigene Geschichte.
Kein Huf gleicht dem anderen. Deshalb orientiert sich die Barhufbearbeitung nicht an einem festen Schema, sondern an den individuellen Gegebenheiten jedes einzelnen Hufes.
Jede Bearbeitung beginnt mit einer sorgfältigen Beurteilung der Hufsituation. Anatomie, Biomechanik sowie die natürlichen Voraussetzungen des einzelnen Hufes bilden die Grundlage für eine individuell angepasste Bearbeitung.
Ob regelmäßige Barhufpflege oder die Umstellung vom Beschlag auf Barhuf – jede Bearbeitung erfolgt mit der Zeit und Aufmerksamkeit, die sie erfordert.
Denn gute Hufbearbeitung beginnt nicht mit einer Methode, sondern mit dem genauen Hinsehen.
Darüber hinaus unterstütze ich Pferdebesitzer bei der Selbstbearbeitung zwischen den vereinbarten Bearbeitungsterminen – Hilfe zur Selbsthilfe.
Was ist das?
Huforthopädie ist eine Form der Barhufbearbeitung, bei der jeder Huf individuell betrachtet wird.
Sie umfasst die fachgerechte Bearbeitung des Barhufs ebenso wie die Umstellung eines beschlagenen Pferdes auf Barhuf. Der Blick richtet sich dabei gezielt auf die zugrunde liegenden Ursachen und nicht nur auf oberflächliche Beschwerden – so kann die Hufgesundheit bestmöglich unterstützt werden.
Da sich Pferde und Hufe stark voneinander unterscheiden, gibt es kein einheitliches Bearbeitungsschema: Jedes Pferd und jeder Huf wird einzeln beurteilt und entsprechend bearbeitet, wobei stets die am Huf wirkenden Kräfte berücksichtigt werden. Abrupte Veränderungen der Hufstellung werden bewusst vermieden, damit Fehlstellungen erst gar nicht entstehen oder frühzeitig ausgeglichen werden können. Bereits bestehende, irreversible Veränderungen fließen ebenfalls in die Beurteilung mit ein.
Grundlage der Huforthopädie sind Kenntnisse über Anatomie, Biomechanik und die Funktion des Hufes. Ziel ist es, den Huf so zu bearbeiten, dass seine natürliche Funktion bestmöglich unterstützt wird.
Huforthopädie ist keine Methode nach festem Schema, sondern eine individuell an den Barhuf und seine anatomischen Gegebenheiten angepasste Bearbeitung.
Jeder Huf wird einzeln beurteilt und entsprechend bearbeitet.
Abrupte Stellungsveränderungen werden vermieden.
4–5 Wochen Intervall als Standard, individuell anpassbar.
Früh beginnen, um Fehlstellungen vorzubeugen.
So läuft es ab
Das Pferd sollte an einem vertrauten, sauberen und witterungsgeschützten Anbindeplatz mit ebenem Untergrund bereitstehen. Hufe bereits gründlich gesäubert.
(In sommerlichen Trockenperioden mittels Schlamm- oder Seifenlaugenbad für mindestens 30 Minuten einweichen!)
Umfassende Beurteilung jedes Hufes und Festlegung des individuellen Bearbeitungsziels unter Berücksichtigung von Fehlstellungen und aktuellem Zustand. Für die anschließende fachgerechte Barhufbearbeitung nehme ich mir die Zeit, die je nach Hufgröße, Witterung und Pferdeverhalten benötigt wird.
Die Hufbearbeitung vor Ort wird durch eine sorgfältige Nachbereitung ergänzt. In bedarfsgerechten Abständen werden Fotos erstellt, um die Hufentwicklung zu dokumentieren und sowohl im Anschluss an die Termine als auch zwischen den Terminen mit den vereinbarten Bearbeitungszielen abzugleichen. Nachbereitung und Dokumentation sind im regulären Preis enthalten.
Unterstützung bei Training sowie bei der Arbeit und im Umgang mit dem Pferd.
Für meine Hufkunden
Preisübersicht
Die Bezahlung erfolgt per Vorkasse, d.h. zum Termin vor Bearbeitungsbeginn in bar, per PayPal oder Banküberweisung (diese bitte rechtzeitig vor dem Termin veranlassen).
Individuelle Barhufbearbeitung aller vier Hufe inkl. Hufbefundung.
Durch größere Hufe und höheres Pferdegewicht entsteht ein erhöhter Zeitaufwand.
Kontakt
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+49 178 254 66 26
Während der Arbeit lautlos. Bitte Nachricht hinterlassen oder WhatsApp senden.
Berliner Umland, Mecklenburg-Vorpommern, Südschweden
Das Pferd sollte an einem vertrauten, sauberen und witterungsgeschützten Anbindeplatz mit ebenem Untergrund bereitstehen. Hufe bitte bereits gesäubert vorhalten.
Abrupte Stellungsveränderungen werden vermieden – der Fokus liegt stets auf der optimalen Pferdegesundheit.
Akzeptierte Zahlungsarten:
Über mich
Mein Leben mit Pferden
Ungefähr im Alter von 12 Jahren begann ich, mich regelmäßig mit Pferden zu beschäftigen: Die ersten Reitversuche machte ich auf einem Ponyhof, später folgte Reitunterricht in einem klassischen Reitschulbetrieb – mit dem damals üblichen, oft militärisch anmutenden Umgangston und teils zweifelhaften Trainingsmethoden.
Während der Schulzeit betreute ich, neben der Vorbereitung auf das Abitur, täglich die Turnierpferde einiger Pferdebesitzer und durfte sie teils eigenständig, teils unter Anleitung reiten. So sammelte ich auch meine ersten Turniererfahrungen. Direkt nach der bestandenen Führerscheinprüfung lernte ich nicht nur das Autofahren, sondern auch das Fahren mit Pferdeanhänger und später mit dem Pferdetransporter.
Dieses Leben zwischen dem „normalen Alltag" in der Schule und später bei der Arbeit und dem Leben mit den Pferden nach Feierabend bzw. in der Freizeit prägte viele Jahre meines Lebens: Wochentags ging es oft nachmittags nach der Schule oder nach Feierabend bis in die späten Abendstunden zu den Pferden und zum Training, am Wochenende dann zu den „wildesten Uhrzeiten" auf die Turnierplätze – frühmorgens los und sonntags erst spätabends zurück. So entstand ein breiter Erfahrungsschatz rund um Training, den Umgang mit Pferden – und Menschen – in stressigem Umfeld und das Turniergeschehen allgemein.
Mit meinem ersten eigenen Pferd „Filou", das ich mit einer wenig optimistischen Krankheitsgeschichte übernahm, konnte ich gemeinsam der Faszination des Wetteiferns und der Freude an Turnieren nachgehen. Besonders dankbar bin ich dabei den wundervollen Trainern Günter Till und Angela Siesslack – ich denke noch heute gerne an diese tolle Zeit zurück – und auch die weltbesten (😉) Pferde Roqueta und Udelia bleiben unvergessen und für immer in meinem Herzen.
Mein beruflicher Werdegang
Nach dem Abitur absolvierte ich eine Berufsausbildung zur Datenverarbeitungskauffrau und studierte anschließend Betriebswirtschaft und Rechnungswesen (Lehramt). Mein Studium finanzierte ich mir mit meiner selbständigen Tätigkeit als Promoterin. Nach dem Vordiplom im Fach Betriebswirtschaftslehre legte ich eine „kreative Pause“ ein und bewarb mich als Saisonflugbegleiterin bei der Deutschen Lufthansa, wo mir nach dem Bestehen der Einstellungstests eine Festanstellung angeboten wurde. Ich hängte die Uni „an den Nagel“ und blieb 10½ Jahre der Fliegerei treu, wenn auch nach anfänglicher Vollzeittätigkeit später in Teilzeit und mit weiterer selbständiger Tätigkeit als Buchhalterin.
Das Heimweh holte mich schließlich ganz an den Boden zurück und ich machte mich nach erlangter Trainer-C-Lizenz mit meinem Reitbetrieb selbständig. Hier kümmerte ich mich 10 Jahre lang um die Organisation und Durchführung des Reitunterrichts, die Versorgung der Pferde sowie die Verwaltung und Buchhaltung meines Betriebes.
Im Jahr 2015 begann ich die berufsbegleitende Ausbildung zur Huforthopädin, um meinen Pferden zu gesünderen Hufen zu verhelfen. Ich erweiterte das Tätigkeitsfeld auch auf die Pferde anderer Besitzer und gab letztendlich wegen der zeitlichen Unvereinbarkeit beider Berufe nach 10 Jahren den Reitbetrieb endgültig auf. Seit 2019 bin ich hauptberuflich als Huforthopädin tätig und freue mich, mit dieser interessanten und abwechslungsreichen Aufgabe zur Gesundheit und dem Wohlergehen der Pferde beitragen zu können.
Auf nach Schweden
Im Jahr 2026 bot sich uns die Gelegenheit, die wir „beim Schopf gepackt" haben – und so machten wir uns auf den Weg nach Schweden. Seitdem bin ich beruflich in beiden Ländern unterwegs. Ein persönlicher Schicksalsschlag hat mich dazu bewogen, zudem nun auch noch berufsbegleitend eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin zu beginnen. Ich möchte nie wieder erleben, in einer Situation so hilflos und auf das Fach(nicht)wissen anderer Menschen angewiesen und ausgeliefert zu sein. Geduld, Intuition, Empathie und logisches Denkvermögen begleiten mich schon lange in der Arbeit mit Menschen und Pferden – Eigenschaften, die mir nun auch auf diesem neuen Weg hilfreich zugutekommen können. Hauptsächlich möchte ich mit dem neuen Wissen unseren Hunden (und Hühnern) helfen, doch wer weiß – vielleicht kann ich meine bisherige Tätigkeit damit noch etwas erweitern.